Wanderbares Paradies

Hüttenboden / Birgitzer Alm / Birgitzköpfel Kreuz / Götzner Alm 

Direkt vom Haus können wir verschiedene Almen und Gipfel erreichen. Eine sehr beliebte Route führt uns heute vom Haus zunächst auf den Hüttenboden. Diesen erreichen wir in ca. 35 Minuten Gehzeit.

Dort angekommen heißen uns auch schon die Kühe willkommen. Außerdem lädt ein Brunnen mit frischem Bergwasser ein, die Trinkflasche nach zu füllen oder selbst einen Schluck zu nehmen (Tipp: Dieses Wasser ist einfach nur fantastisch!). 

Nach weiteren 30 Minuten erreichen wir unser nächstes Etappenziel – die Birgitzer Alm. Die Alm liegt auf einem wunderschönen Plateau, von dem man einen herrlichen Blick in das Ober- und Unterinntal hat (bei gutem Wetter sieht man sogar die Zugspitze). 

Wir finden heute keinen blauen Himmel auf der Birgitzer Alm vor. Aber es ist noch früh und wir haben gute Chancen, dass sich die morgendlichen Nebelschwaden lichten. Zudem tut dies unserer Wanderung keinen Abbruch. 

Unsere Route führt bei der Alm vorbei Richtung Birgitzköpfel. Dort wollen wir zum Gipfelkreuz wandern, da es eine herrliche Weitsicht bietet und sehr schön liegt. Nach ca. 30 Minuten erreichen wir das Kreuz und sieh an, die ersten Sonnenstrahlen zeigen sich. 

Diese Augenblicke sind es, die ich an unseren Bergen besonders Liebe. Daher beschließen wir auch, uns kurz ans Kreuz zu setzen und den Ausblick, die Ruhe und den Moment zu genießen. Dabei kann man die Kühe und ihre Glocken hören sowie die Murmeltiere die bereits nach uns pfeifen.

Nach einiger Zeit entscheiden wir uns aufzubrechen. Denn eines darf ganz Gewiss nicht fehlen – die Einkehr auf einer Alm. Daher steigen wir nun zur Götzner Alm ab.  

Bei unserem Abstieg begleitet uns Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und das Wasserrauschen von einem kleinen Gebirgsbach. Außerdem blühen direkt neben dem Steig die Alpenrosen (auch als Almrausch bekannt). 

Nach ca. 40 Minuten erreichen wir die Götzner Alm. Dort angekommen freuen wir uns schon sehr auf die lokalen Schmankerln mit regionalen Produkten. Die Speisekarte klingt äußerst viel versprechend. Mit viel Liebe zum Detail werden die Speisen angerichtet. Ich habe mich für die hausgemachten Kasnudl entschieden, die ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.

Gut gestärkt geht es nun zurück zum Gästehaus Schwaninger am Adelshof. Von der Alm führt ein Steig zum Hüttenboden, an dem wir heute schon vorbei kamen. 

Nach einer Stunde erreichen wir unser Zuhause und freuen uns darauf, den Nachmittag im Garten mit Liegestuhl und einem guten Buch zu verbringen. Was für ein wunderbarer Tag! 

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